Datenschutz

Verhütungs-App ohne Konto und ohne Cloud

PillenKompass speichert Einnahmen, Zyklus und Symptome ausschließlich auf deinem Gerät. Kein Konto, keine Cloud-Synchronisation, keine Werbe-IDs. Diese Seite erklärt, was das technisch bedeutet — und was du dafür in Kauf nimmst.

Stand: 3. August 2026 · Lesezeit: rund 4 Minuten

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt kein Benutzerkonto und keine Registrierung. Nichts wird an einen Server der App übertragen.
  • Alle Gesundheitsdaten liegen in einer lokalen Datenbank auf dem Gerät und sind nur innerhalb der App zugänglich.
  • Die einzige Netzverbindung betrifft Käufe: Google Play und die Abo-Verwaltung. Dorthin gehen keine Gesundheitsdaten.
  • Der Preis dafür: keine automatische Sicherung. Beim Gerätewechsel musst du selbst ein Backup mitnehmen.
  • Die Angaben lassen sich nachprüfen — die Datensicherheitsangabe im Play Store steht auf „Keine Daten erhoben".

Warum liegen Zyklusdaten sonst in der Cloud?

Weil Konto und Cloud fast jede andere Funktion einfacher machen: Synchronisation zwischen Geräten, Wiederherstellung nach einem Verlust, Auswertungen auf dem Server, und — bei werbefinanzierten Apps — die Grundlage des Geschäftsmodells.

Bei Verhütungs- und Zyklusdaten ist das eine besondere Kategorie. Die DSGVO zählt Gesundheitsdaten zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9), für die strengere Regeln gelten. Wer diese Daten gar nicht erst erhebt, muss sie auch nicht schützen, nicht herausgeben und nicht löschen.

Was heißt „bleibt auf dem Gerät" technisch?

Es gibt keinen Server, an den die App Gesundheitsdaten sendet — es existiert kein Backend für Einnahmen, Zyklen oder Symptome. Konkret:

Nachprüfbar: Im Play-Store-Eintrag steht unter „Datensicherheit" Keine Daten erhoben und Keine Daten weitergegeben. Diese Angabe macht der Entwickler, aber sie ist bindend — eine falsche Erklärung ist ein Verstoß gegen die Play-Richtlinien.

Wo die Grenzen liegen

Ohne Cloud gibt es keine automatische Sicherung. Das ist kein Versehen, sondern die Kehrseite derselben Entscheidung — und es ist der Punkt, an dem du selbst aktiv werden musst.

Wer automatische Wiederherstellung über alles stellt, ist mit einer Cloud-App besser bedient. Diese Seite soll die Entscheidung ermöglichen, nicht sie vorwegnehmen.

Wann die App doch ins Netz geht

Für genau zwei Dinge, und in beiden Fällen ohne Gesundheitsdaten:

Welche Daten dabei wohin gehen, steht vollständig in der Datenschutzerklärung.

Wie du das bei jeder App prüfen kannst

Unabhängig von PillenKompass — drei Stellen verraten dir, was eine App mit deinen Daten macht:

Was PillenKompass kann

Erinnerungen für Pille, Verhütungsring, Verhütungspflaster und Dreimonatsspritze, mit Kalender, Vorratsverwaltung und Einnahmestatistik. Bis zu drei sich steigernde Erinnerungen pro Tag, bis du bestätigt hast, und diskrete Benachrichtigungen ohne Hinweis auf Gesundheit oder Verhütung — für alle, die ihr Handy nicht allein benutzen.

PillenKompass ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die App dokumentiert und erinnert; sie bewertet nichts und empfiehlt nichts.

Verhütung im Blick, Daten auf dem Gerät

PillenKompass erinnert dich bis zu dreimal täglich und dokumentiert jede Einnahme mit Uhrzeit — ohne Konto, ohne Cloud, ohne Werbung.

Kostenlos auf Google Play

Verfügbar für Android. iOS in Vorbereitung.